[Rezension] Handlettering. die 33 schönsten Alphabete

Eine Zeit lang habe ich auf LYREBIRD auch mein Handlettering geteilt. Zwar hat dies viel Zuspruch gefunden, doch mit der Zeit wurde mir bewusst, dass dies einfach nicht die richtige Plattform dafür ist. Fotos machen auf Instagram viel mehr her, als mein Blog, der sonst viel eher auf Text ausgerichtet ist.

Doch ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch den ein oder anderen Leser (m/w/d) aus der Zeit gibt, der sich dennoch weiterhin für Handlettering interessiert. Und genau für solche Personen kann das folgende Buch sehr interessant sein: „Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete mit Rahmen, Ornamenten und Bordüren“. Es gibt mittlerweile zahlreiche Bücher zum Thema Handlettering und dort eine Empfehlung zu geben, wäre ein anderes, gesondertes (und vor allem langes) Thema. Dennoch möchte ich euch dieses Buch einfach mal vorschlagen, weil es insbesondere für Personen, die sich bereits mit Handlettering beschäftigt haben, interessant sein könnte. Meiner Meinung nach hilft es auch sehr bei der Gestaltung von Bullet Journals.

Titel: Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete mit Rahmen, Ornamenten und Bordüren

Autor: Norbert Pautner

Verlag: Bassermann

Preis: 7,99 € (Paperback)

ISBN: 978-3-8094-3803-8

Ihr findet in diesem Vorlagenbuch nicht nur 33 schöne Alphabete, sondern auch eine genaue Anleitung, was beim Handlettern der Buchstaben wichtig ist. Außerdem gibt’s noch ein paar Rahmen, Ornamente und Bordüren mit dazu. Kurz gesagt: ein Buch, mit dem man direkt anfangen kann. Es gibt keine lange Einführung, was Handlettering ist, sondern es ist ein Praxisbuch. Mir hat gefallen, dass die Schriften wirklich sehr verschieden sind und somit für jeden Anlass etwas dabei. Wer jedoch Beispiele sucht, wie die Schriften eingesetzt werden können (kurz: wie man mit diesen Schriften ein schönes Handlettering erstellt), der sollte erst einmal auf Grundlagen-Bücher zurückgreifen.

Wer jedoch einfach nur auf der Suche nach neuer Inspiration ist, für den ist dieses Buch genau richtig.

[Rezension] Mein Bullet Planer

Man kann sich ein Bullet Journal als einen Allrounder vorstellen. Dort schreibt man nicht nur wichtige Dinge wie Arzttermine, Prüfungen, Treffen mit Freunden o.ä. hinein, sondern dokumentiert auch sein Leben. Das tolle daran ist, dass es individuell ist. Der eine möchte seinen Fitnessprozess dokumentieren, der andere Reisen. Der eine findet eine Übersicht über gelesene Bücher spannend, der nächste „trackt“ (ein oft verwendeter Begriff, kommt vom „Tracking“, also dem Aufzeichnen von Dingen verschiedenster) seine Gewohnheiten in einem sogenannten „Habit-Tracker“. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und herrlich kreativ.

Das ist auch der riesige Unterschied zu einem „normalen“ Terminkalender. Es geht nicht darum, nur einen Termin nach dem anderen einzutragen und das Büchlein fast schon als notwendiges Übel zu betrachten, das man nur ungern in die Hände nimmt. Bei einem Bullet Journal ist das Ziel etwas zu schaffen, das man jeden Tag mehrmals aufschlägt und sich daran erfreut. Der eine mag es bunt, der andere eher minimalistisch. Auch hier findet jeder etwas.
Aufwendiges Gestalten und komplizierte Konzepte? Fehlanzeige.

Manche gestalten ihr Bullet Journal von Grund auf selbst. Auch ich habe es dieses Jahr probiert. Und hilfe, mein Tippex-Konsum ist drastisch angestiegen 😀

Das Ganze ist nämlich gar nicht so einfach, wenn man es zuvor noch nie gemacht hat. Auch wenn es etliche Anleitungen im Internet gibt, so kann es doch relativ abschreckend wirken, ein ganzes Jahr eigenhändig in ein Buch zu zeichnen und zu schreiben.

Deshalb bin ich ganz begeistert von dem neuen Buch aus dem Südwest Verlag: „Mein Bullet-Planer“. [Paperback: 15€]

Hier sind etliche Vorschläge gemacht und diese auch schon so schön aufbereitet, dass es einfach Spaß macht hineinzuschauen. Die beliebten Tracker, die man auch in Social Media überall sehen kann, wurden ebenfalls integriert. Das Design ist farbig, aber dennoch schlicht, sodass es einerseits für Minimalisten hervorragend ausreicht und für Farbenliebhaber perfekt erweitert werden kann. Ich bin selbst überrascht gewesen, wie flexibel die verwendeten Farben und das Design doch sind. Anfangs dachte ich, dass ich es nicht mag, wenn mir alles vorgegeben wird. Dieser Planer hingegen hat genau meinen Geschmack getroffen und ist zugleich sehr wandelbar.

Toll ist auch, dass es eine Einstiegshilfe gibt: am Anfang werden einzelne Seiten und ihre Verwendung erklärt und dann kann es eigentlich auch schon losgehen. Termine eintragen, Gewohnheiten „überwachen“, Reiseziele sammeln… Am Ende des Jahres ist dieses Buch Terminkalender und Tagebuch in einem und eine wunderschöne Erinnerung an die vergangene Zeit.

Es lohnt sich auf jeden Fall ein Bullet Journal zu beginnen – und dieser Planer ist ein super Einstieg dafür.

Jahreszeit Herbst – warum er so schön ist

Ja, ich weiß… Es gab bereits einen Beitrag zum Thema Herbst. Aber ich befürchte ich kann nicht oft genug sagen, wie toll der Herbst doch ist 😉

Diesmal gibt es für euch jedoch noch ein paar mehr Infos, als nur eine Liebeserklärung an den Herbst, nach der anderen.

Mystische Morgenstimmung – wieso sich Nebel bildet

Heute morgen war es neblig, und zwar so neblig, dass man gar nicht so recht seine Hand vor den Augen sehen konnte. Fast schon wie eine sanfte Decke, die auf allem lag und die Geräusche dumpf hat werden lassen. Aber woran liegt das?

Ihr merkt es bestimmt auch: die Nächte werden wieder länger, die Böden kühlen über Nacht stark aus. Wenn dann tagsüber die goldene Herbstsonne scheint, wird zwar die Luft warm, aber nicht der Boden. Im Laufe des Tages nimmt die warme Luft sehr viel Wasserdampf auf – den sie abends dann aber wieder abgibt, wenn sie abkühlt. Der Wasserdampf kondensiert dann und es bilden sich ganz feine Wassertröpfchen – der Nebel.

Durch buntes Laub stapfen – wieso die Blätter sich verfärben

Nicht nur wir werden im Herbst langsam etwas müder und verkriechen uns kuschelig ins Heim um zur Ruhe zu kommen. Auch die Laubbäume machen eine Pause, um neue Kraft zu sammeln und gestärkt den Winter zu überstehen. Im Winter ruht das Wassertransportsystem, damit die Blätter nicht erfrieren und der Baum verdursten muss. Dadurch setzt aber auch die Fotosynthese aus – und die Blätter werden gelb, orange, braun oder auch feuerrot. Ein wunderschönes Farbspiel, das aber mit der Zeit leider vollständig aufhört. Denn ohne die Wasserzufuhr vertrocknen die Blätter mit der Zeit und fallen ab.

Übergangszeit und Erkältungen – wieso so viele krank werden

Keine Sorge, Kälte allein ist nicht schuld an einer Erkältung. Vielmehr braucht es Viren und/oder Bakterien. Aber ein bisschen können wir schon die Nässe und Kälte beschuldigen, denn sie schwächen unsere Abwehrkräfte. Wenn uns kalt ist, dann ziehen sich unsere Blutgefäße zusammen und die Schleimhaut der Nase wird nicht mehr so effizient durchblutet wie sonst. Die Abwehrzellen werden schwach und können nicht mehr viel gegen Krankheitserreger ausrichten. Wenn dann die Viren in der Luft herumschwirren, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir sie über die Nase oder den Rachen in unseren Körper aufnehmen. Und schon ist die Erkältung da.

Also packt euch gut ein, esst viele Vitamine und gönnt euch auch ruhig mal etwas mehr Ruhe – die beste Dreierkombination, um die Übergangszeit gesund zu überstehen und das schöne Naturspiel im Herbst noch besser genießen zu können 🙂

Make Things Happen!

Wer kennt das nicht: die akute Aufschieberitis!

Und damit meine ich nicht einmal nur den Standardsatz: „Das mache ich morgen“ oder „Ab morgen ___“ (füll die Lücke…)

Sondern auch langfristige Ziele sind oft davon betroffen. Ich merke es immer wieder, dass ich mir selbst sage: wenn ich erst einmal das Studium fertig habe, wenn ich erstmal alleine wohne und nicht mehr in einer WG, wenn ich erst mal… usw. – DANN werde ich xyz.

Als würde mein Leben erst dann richtig beginnen.

Aber hallo?! Mein Leben läuft schon seit 22 Jahren, falls ich es noch nicht gemerkt habe??!!

Es ist so unglaublich schade, den Fokus des Lebens immer nur auf die Zukunft zu legen. Denn wir wissen alle nicht, wie viel Zeit wir überhaupt haben. Jeder geht meist davon aus, mit 80 noch auf der Welt zu sein – aber wer kann das garantieren? Es kann ein Unfall, eine Krankheit sein oder irgendetwas anderes unvorhergesehenes. Und schon ist das Leben vorbei.

Und all die Wünsche, Ziele, Vorsätze sind dann wie in Luft aufgelöst und nur traurige nie genutzte Möglichkeiten.
Deshalb: MAKE THINGS HAPPEN!

Rede nicht immer so viel über irgendwas, plane nicht immer alles, sondern TU es auch!

 

Jetzt ist die beste Zeit

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Manchmal plane ich zu viel. Viel zu viel.

Für die Zukunft, für die Gegenwart, was auch immer. Und ich muss mich immer wieder dazu ermutigen, einfach mal alle Pläne sein zu lassen. Einfach im Moment zu leben und zu schauen, was sich so ergibt.

Und natürlich gibt es dann auch oft Tage, an denen mir dann langweilig ist, gerade eben weil ich nichts geplant hatte. Aber manchmal entstehen genau dadurch die besten Sachen. Freunde fragen spontan, ob wir spontan etwas unternehmen und schon erledige ich nichts, hake nichts auf einer To-Do-Liste ab oder ähnliches – sondern mache etwas, das mir wirklich Spaß macht, lasse mich treiben.

Und genau das sind die Zeiten, die am schönsten sind und so viel mehr geben, als ein Häkchen auf einer Liste 🙂

Sonne tanken

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Mitte September… Achtung, eine kleine Warnung an euch alle: schon bald wird es wieder öfters regnen! Deshalb raus mit euch und Sonne tanken 🙂

Ich bin immer wieder überrascht, was so etwas Sonne bewirken kann. Ein Freund von Hitze bin ich jetzt zwar nicht, aber Sonnenschein muss ja nicht mit dem absoluten Schwitzen gleichgesetzt werden (wie es diesen Sommer leider eher der Fall war).

Gerade im Herbst, Winter und Frühling empfinde ich die Sonne fast schon als kleines Geschenk. Denn meist ist die Luft etwas frisch und man fröstelt. Wenn dann die Sonne herauskommt und ihre Strahlen einem direkt ins Gesicht schickt… Herrliches Gefühl! Und vor allem auch gut fürs Gemüt:

Trifft das Sonnenlicht auf die Haut des Menschen schüttet der Körper vermehrt sogenannte Endorphine, also Glückshormone aus. Dazu gehört beispielsweise Serotonin. Das Hormon, das für viele komplexe Abläufe im menschlichen Körper zuständig ist, wird auch als Aktivitätshormon oder als Botenstoff des Glücks bezeichnet. Es steigert das allgemeine Wohlbefinden, reguliert den Zuckerstoffwechsel und vertreibt depressive Verstimmungen und Ängste. Es spielt zudem beim Sättigungsgefühl, der Verdauung und der Einstellung auf den Tag-Nacht-Rhythmus eine Rolle. Es ist auch in geringen Anteilen in Nahrungsmitteln wie beispielsweise in Bananen, Ananas und Schokolade vorhanden. Ein Mangel an Serotonin wird mit Depressionen, Antriebs- und Mutlosigkeit sowie übermäßiger Müdigkeit in Verbindung gebracht.

Jana Zeh auf ntv wissen (vollständiger Artikel hier)

Okay. Wisst ihr was als einziges hängengeblieben ist?

Schokolade 😀 Kein Wunder, dass ich Schokolade gerade zu den kälteren Jahreszeiten so gerne mag – ich tu damit einfach nur ganz viel Gutes für mein allgemeines Wohlbefinden! 😉

Aber zurück zur Sonne: Sie ist also wirklich gut für uns Menschen, mal von dem exzessiven Bräunen abgesehen (nur so als Tipp am Rande: eine Haut, die schon wie Leder aussieht, ist jetzt nicht unbedingt ganz so schön…).

Deshalb raus mit euch und an die frische Luft! 🙂

Mehr erleben

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Meine Freunde würden mich wohl als etwas verrückt, ziemlich aufgedreht und aktiv bezeichnen – und so gerne ich auch Zuhause bei Kerzen und tausenden von Lampen, schnulziger Musik und in Kuscheldecke eingewickelt, zeichne oder lese; ich würde ihnen definitiv zustimmen.

Das ist zwar wohl einfach ein Charakterzug von mir, aber manchmal entscheide ich mich auch bewusst dazu. Denn ich stelle mir die Frage:

Woran werde ich mich in 15 Jahren erinnern?
An den Abend Zuhause oder den Kaffee im Café? Oder doch eher an verrückte Aktionen oder kleine Abenteuer?

Jap, ganz eindeutig: an letzteres 😉

Und so entstehen dann Aktionen wie z.B. nachts sich auf eine Kiesbank im Fluss zu setzen und dort Musik hören und Wein trinken – und sich dann danach noch im Macces einen Nachtsnack zu gönnen.

Oder einfach mal so lange aufzubleiben, um den Sonnenaufgang abzuwarten.

Oder in aller Frühe bei Regen in die Ostsee springen und eine Runde schwimmen gehen.

Oder irgendwelche neue Orte entdecken, neue Menschen kennenlernen.

Es gibt so viel zu staunen und so viel zu erleben, wenn man sich nur mal traut und einfach macht. Denkt nicht zu viel nach, plant nicht zu viel, sondern lebt! ❤

Be Happy!

Oft ist die eigene Stimmung ein Ergebnis der Einstellung.

Du erwartest, dass der Tag schrecklich wird? Anstrengend, stressig und einfach nicht angenehm? Glaub mir, dann wirst du genau damit konfrontiert.

Aber wenn du dich gleich von Anfang an darauf einstellst, dass definitiv nicht besonders angenehme oder schwierige Situationen auf dich zukommen werden, du aber TROTZDEM ein wundervolles Leben hast und dass es ein Geschenk ist, dann begegnest du dem Leben mit offenem Herzen und einer positiven Grundeinstellung.

Und genau dann wirst du auch viel positives zurückbekommen 🙂

Entscheide dich, genau heute glücklich zu sein. Entscheide dich für ein positives Leben! 🙂

Let’s get creative!

Schatulle

Normalerweise schnappe ich mir eher einfach ein schlichtes weißes Papier (oder eine leere Seite in meinem Skizzen-Buch) und einen schwarzen Stift – und los geht’s!

Doch diesmal hatte ich das Bedürfnis nach etwas mehr Farbe 😉

Herausgekommen ist diese kleine „Box“ für meine Pinsel. Und es ist super einfach: die Holzschachtel habe ich beispielsweise von TEDI gekauft, Acrylfarbe hatte ich bereits und die hübschen Federn sind Sticker, die ich mit absoluter Begeisterung entdeckt habe. Die sind echt toll, oder??

Manchmal ist es einfach schön, mal durch Läden zu schlendern und sich von den Angeboten inspirieren zu lassen – und erst dann zu entscheiden, auf welche Art man gerne kreativ sein möchte. Lasst eurer Fantasie freien Lauf! 🙂

Schatulle2

Alles ist für irgendwas gut!

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Egal was in deinem Leben passiert – sei es etwas Positives, das dich zum Strahlen bringt, oder auch etwas Negatives und du meinst die Welt geht unter – alles ist für irgendetwas gut.

Dies ist über die Jahre mein absolutes Lieblings-Motto, ja fast schon Lebens-Motto geworden. Es hilft mir dabei auch die schlechten Zeiten zu akzeptieren und mir vor Augen zu führen, dass sie aus einem anderen Blickwinkel und vielleicht einfach nur nach etwas verstrichener Zeit, gleich ganz anders aussehen können.

Was ich damit meine? Ich gebe euch mal ein Beispiel:

  • Schulwechsel
    • Das liebe Gymnasium in Bayern… Jaja, da kennt bestimmt jeder eine kleine Geschichte 😉 Ich muss gleich zu Beginn sagen: Nein, ich war nicht mal schlecht in der Schule, ganz im Gegenteil. Aber der Druck war enorm. Die zehnte Klasse neigte sich dem Ende zu, das Abitur rückte immer näher. Die Lehrer hatten längst schon ihre Motivation begraben und saßen tag ein tag aus mit immer finsteren Gesichtern im Klassenzimmer. Ich, als ein zartes Persönchen mit jungen 14/15 Jahren, konnte mit diesem Druck nicht umgehen. Ich wollte den Erwartungen gerecht werden, habe viel gelernt, mir selbst noch mehr Druck gemacht. Meine Eltern sollten stolz sein, die Lehrer sollten stolz sein und ich wollte unbedingt ein gutes Zeugnis. Doch es war zu viel. Zu viel Perfektionismus und Druck.
      Es kam mir damals wie Versagen vor, als ich nach einer Woche in der elften Klasse kurzen Prozess gemacht habe und mich doch noch für die Fachoberschule angemeldet habe. [für alle Nicht-Bayer: hier haben vorrangig Realschüler die Möglichkeit ihr Fachabitur und nach der 13. Klasse ihr allgemeines Abitur nachzuholen – ganz ohne Gymasium]
      Ich hatte Angst. Riesen Angst um genau zu sein. Immerhin kannte ich niemanden und ich hatte davor mit Wirtschaft so gar nichts am Hut – jetzt war es allerdings mein Schwerpunkt, und der Großteil meines Stundenplans bestand aus Wirtschaftsfächern, genauso wie ich zwei halbjährige Praktika machen musste.

      Doch was damals noch so daramatisch und schlimm für mich gewesen war: es sollte sich zeigen, dass es die beste Entscheidung meines Lebens gewesen ist! Ich habe die neue Schule geliebt. Endlich hat Lernen mir wieder Spaß gemacht und ich habe eine gute Note nach der anderen abgesahnt. Die Praktika haben mich teilweise wirklich ans Ende meiner Nerven gebracht, weil ich einfach nicht einen ganzen Tag still im Büro vor dem Computer sitzen konnte (kann ich eigentlich immer noch nicht :-D), aber ich habe dabei so viel gelernt.

      Siehe da: erst sah alles schwarz aus, ich hatte angeblich versagt und ich war zutiefst unglücklich. Doch der Neuanfang war genau das richtige.

Natürlich gibt es noch viel schlimmere oder ganz andere negative Situationen, mit denen man konfrontiert werden kann. Aber glaubt mir, dieses Beispiel war jetzt ja ein harmloses – ich krame nicht gleich in meiner großen „Sorgenkiste“ herum und tische euch meine tiefsten Geheimnisse auf 😉 Also weiß ich, dass der Spruch auch gut helfen kann, wenn mal wirklich das ganze Leben auf dem Kopf steht und man absolut nicht mehr weiter weiß.

Vielleicht liegt es daran, dass man positiv denkt und dadurch auch gleich anders handelt. Oder dass man durch das Vertrauen darauf, dass schon alles werden wird, entspannter oder lockerer manche Dinge angeht.

Jedenfalls möchte ich euch diese Denkweise nur ans Herz legen und bin schon ganz gespannt, ob ihr vielleicht bereits ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht habe? 🙂